Der Tabak-Brexit – 1,5 Millionen Briten rauchfrei dank E-Zigarette
Die britische Organisation ASH (Action on Smoking and Health) hat in einer Befragung Daten zur Nutzung von E-Zigaretten im Vereinigten Königreich erhoben. Die Ergebnisse geben Aufschluss über die statistische Entwicklung der Nutzerzahlen und die Verteilung zwischen verschiedenen Erzeugnissen.
Innerhalb von fünf Jahren stieg die Zahl der Nutzer von E-Zigaretten laut den vorliegenden Daten auf 2,9 Millionen Personen an. Die Untersuchung von ASH zeigt auf, dass etwa 1,5 Millionen dieser Nutzer angeben, keine herkömmlichen Tabakzigaretten mehr zu konsumieren. Statistisch stehen diesen Werten weiterhin 9 Millionen Konsumenten von Tabakprodukten gegenüber.
Statistische Erhebungen zur Wahrnehmung von E-Zigaretten
Ein zentraler Aspekt der britischen Befragung war der Kenntnisstand der Teilnehmer bezüglich der technischen und regulatorischen Unterschiede zwischen E-Zigaretten und Tabakprodukten. Laut ASH gaben 13 Prozent der Befragten an, eine Differenzierung in der Risikobewertung vorzunehmen. Die Organisation thematisiert in diesem Zusammenhang den Informationsstand der Öffentlichkeit und die Auswirkungen gesetzlicher Rahmenbedingungen wie der TPD2.
Die Erhebung befasst sich zudem mit der Frage, inwieweit regulatorische Entwicklungen, beispielsweise im Kontext des EU-Austritts des Vereinigten Königreichs, die Verfügbarkeit und Einordnung von E-Zigaretten beeinflussen könnten. Im Fokus steht dabei die Vermittlung von Informationen über die Produkteigenschaften.
Vergleichbare Daten wurden 2016 in Deutschland durch TNS Infratest erhoben. Diese Umfrage befasste sich ebenfalls mit dem Informationsstand der Bevölkerung zu E-Zigaretten und den Unterschieden zum herkömmlichen Tabakkonsum. InnoCigs berichtet regelmäßig über aktuelle Studien und statistische Erhebungen im Bereich der E-Zigaretten, um eine sachbezogene Informationsgrundlage zu bieten.
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